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Ein Blick durch´s Isolierglas auf die Zukunft

Grünen-Landtagspolitiker bei TESCO in Wentorf

Wentorf: Unter dem Motto "Klimaschutz schafft Arbeitsplätze" reisen gegenwärtig der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Schleswig-Holsteins, Karl-Martin Hentschel, und Monika Heinold, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Landtagsfraktion von Ort zu Ort, um sich ein Bild über Realisierungsmöglichkeiten zu verschaffen. Letzte Woche führte sie dabei der Weg nach Wentorf zur TESCO Isolierglas-Gesellschaft mbH & Co.KG, ansässig im Sollredder. Geschäftsführer Claus Wagner und Verkaufsleiter Martin Francke informierten nicht nur über die speziellen Techniken zur Glasisolation mit den Edelgasen Argon und Krypton; sie hatten auch Wünsche an die Landespolitiker, zum Beispiel den nach mehr Aufklärung über Wärmeschutzmaßnahmen im Privatbereich. Dafür, so Wagner, seien doch die Grünen "das beste Sprachrohr". Fraktionsvorsitzender Hentschel stellte denn auch dar, dass mit Einergieeinsparungen in Zukunft auch Geld eingespart würde; gleichzeitig sei er überzeugt,

Beim Vorortgespräch dabei (v.li.): Holger Bartsch (Vorstandssprecher und Gemeindevertreter der Wentorfer Grünen), Marc Ziegelitz (Grünen- Kreisgeschäftsführer), Monika Heinold (Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Landtagsfraktion), Claus Wagner (Geschäfsführender Gesellschafter von TESCO), Karl-Martin Hentschel (Grünen-Fraktionsvorsitzender im Landtag), und Martin Francke (TESCO-Verkaufsleiter)

dass damit auch Arbeitsplätze zu schaffen seien. Das Deutsche Institut für Wirtschaft beziffere nach Hentschels Angaben das Potential für Schleswig-Holstein auf 25.000 Arbeitsstellen. Ein Ansatzpunkt ist dabei, dass jährlich 2,5 Prozent aller Häuser auf Niedrigenergiestandard umgerüstet werden sollen, wobei natürlich die Wärmedämmung bei Fenstern eine große Rolle spielt. Aber der Vorteil ist letztlich beim Hausbesitzer: Bei einem Haus aus den siebziger Jahren mit um die 200 Quadratmeter Wohnfläche und 50-60 Quadratmeter Glasfläche spart der Eigentümer beim Einbau von Dreifach-Isolierglas, wie es TESCO herstellt, etwa ein Sechstel am jährlichen Heizölverbrauch. Claus Wagner schilderte den Grünen-Politikern, dass ein mittelständischer Betrieb wie TESCO jedoch auch ganz andere Probleme hat: "In Hamburg, direkt vor unserer Nase, haben wir gegenwärtig die größte Baustelle Europas. Aber wir kriegen keine Scheibe ab". TESCO, die nur zu 60 Prozent ausgelastet sind, leidet zum Einen unter den Billiglohnkräften, die Über EUweite Ausschreibungen bevorzugt werden. Zum Anderen würden nur große Firmen subventioniert. Wagners Forderung: Betriebe, die speziell im Umweltschutz tätig sind, sollten auch speziell gefördert werden. Einsparungen durch Wärmedämm-Isolierglas Beim Grünen-Besuch lag als Werbematerial auch ein "Sparkalkulator" aus, mit dem man berechnen kann, wie viel Einsparungen der Einbau von Wärmedämm-Isolierglas der Marke TESCO erbringt. Zwei Beispiele: Für Einfachglas belaufen sich bei 20 Quadratmeter Glasfläche im Haus und einem angenommenen Heizölpreis von 80 Cent pro Liter die Geldersparnis pro Heizperiode auf 960,- Euro und die CO²- Entlastung auf 3.240 Kilogramm. Bei Alt-Isolierglas (Doppelverglasung von vor 1995) ergeben die Werte unter gleichen Voraussetzungen immerhin auch noch 392,- Euro beziehungsweise eine CO²-Entlastung von 1.325 Kilogramm.